Stiftungen
Im Bild: Dr. Ruth Pfau setzte sich zeitlebens für von Lepra betroffene Menschen in Pakistan ein. Ihr Engagement veränderte die Lepra-Arbeit vor Ort grundlegend. Foto: Sabine Ludwig
Hermann Kober und Dr. Ruth Pfau werden in der DAHW bis heute in hohen Ehren gehalten. Die nach ihnen benannten Stiftungen legen ihr Kapital nachhaltig und wirkungsvoll an und unterstützen mit jährlichen Ausschüttungen ausgewählte Projekte.

Ruth-Pfau-Stiftung
Auch im Jahr 2024 setzte die Ruth-Pfau-Stiftung ihr Engagement für die Gesundheitsversorgung in Pakistan fort – getragen von den stabilen Erträgen des Stiftungskapitals. Mit insgesamt 145.000 Euro wurden erneut zentrale Projekte des Marie Adelaide Leprosy Centre (MALC) unterstützt, auf dem Weg zu Zero Leprosy. Dank der Förderung konnten über 100 neue Leprafälle identifiziert und eine Behandlungsabschlussrate der Tuberkulose von 97% erzielt werden. Zudem wurde das Mother & Child Project, das Dr. Ruth Pfau sehr am Herzen lag, weiter ausgebaut, um die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern nachhaltig zu verbessern. Die Stiftung dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern Frau Nicole Hohmann (Vorstand) und Herrn Peter Hofmann (Stiftungsrat) für ihr langjähriges Engagement.

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Eine Würdigung Dr. Ruth Pfaus anlässlich ihres siebten Todestages im Jahr 2024
Hermann Kober (r.), hier in Äthiopien mit dem Ostafrika-Regionalrepräsentanten Ato Ahmed, war entscheidend an der Gründung der DAHW beteiligt. Foto: DAHW-Archiv

Hermann-Kober-Stiftung
Die Kapitalerträge der letzten Jahre lagen immer um den Betrag von 20.000 Euro. Ende des Jahres 2023 konnten knapp 20.000 Euro für eine große Fortbildungsmaßnahme mit dem Schwerpunkt „Lepra“ in Äthiopien übernommen werden. Diese Fortbildung dient vor allem dem Erhalt des Wissens über diese Krankheit, denn noch ist Lepra nicht eliminiert.
Da schließt sich die Entscheidung des Stiftungsvorstandes für die Erträge aus dem Jahr 2024 nahtlos an. 19.000 Euro stellt die Stiftung der DAHW für die Umsetzung des Jahresprogramms 2025 in Äthiopien an. Das Ziel dieses Jahresprogramms und der folgenden Jahre ist das sogenannte „zero leprosy“ Ziel, das auch für Äthiopien in den kommenden Jahren erreicht werden soll.
Die Hermann-Kober-Stiftung dankt in diesem Jahr nicht nur den Menschen, die Zustiftungen getätigt haben, sondern vor allem auch dem langjährigen Mitarbeiter der DAHW in Äthiopien, Herrn Ahmed Mohammed. Er hat viele Jahre lang unsere Arbeit begleitet und vor Ort die Verantwortung für die sichere Umsetzung unserer Projekte übernommen.

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