Unsere Region ist lebendig, vielfältig und widerstandsfähig. Sie ist jedoch auch von Herausforderungen geprägt, die das tägliche Leben vieler Menschen beeinflussen: der Klimawandel, Krieg, Hungersnöte, politische Unsicherheiten und Binnenvertreibungen. Jedes Land hatte und hat außerdem mit seinen eigenen Herausforderungen zu kämpfen. In Äthiopien etwa verschärfte sich die humanitäre Krise, Millionen Menschen waren aufgrund von Konflikten, Klimakatastrophen und Gesundheitsnotfällen dringend auf Hilfe angewiesen. Ugandas Gesundheitssysteme waren durch einen Ausbruch von Mpox und die steigende Zahl von Geflüchteten stark belastet. Der wirtschaftliche Zusammenbruch und die Inflation im Südsudan beeinträchtigten die grundlegende Gesundheitsversorgung, während die Stabilität Tansanias durch Einschränkungen im Gesundheitswesen, insbesondere in Gebieten mit Fluchtbewegungen, gefährdet war.
Trotz dieser Herausforderungen gibt es Hoffnung. Lokale Gesundheitshelfer:innen, die von der DAHW Schulungen und Hilfsmittel erhalten haben, erzielen beeindruckende Fortschritte dabei, Menschen zu erreichen, die beinahe als unerreichbar gelten. Betroffene werde Fürsprecher, Gemeinden engagieren sich gegen Stigmatisierung und junge Menschen kämpfen für Würde und gesundheitliche Chancengleichheit.
Die Unterstützung durch Spenden aus Deutschland macht all das möglich. Sie sorgt dafür, dass niemand zurückgelassen wird und dass Einigkeit über nationale Grenzen hinaus Lebensrealitäten in Ostafrika und andernorts verändert.
Auch wenn Sie die Betroffenen nicht kennen, kennen sie Sie sehr gut. Ihre Unterstützung hat dazu beigetragen, dass sie wieder Teil der Gemeinschaft werden konnten und nun in Würde leben können. Im Namen unseres gesamten Regionalteams und der Menschen, denen wir dienen, danke ich Ihnen, dass Sie diesen Weg mit der DAHW gehen.
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Mehr InformationenLänder: Äthiopien, Jemen, Südsudan, Tansania, Uganda
Projektanzahl: 32
Volumen 2024: 3.484.684 Euro
Im Jahr 2024 haben wir mit unseren Projekten in der Region Ostafrika insgesamt 1.905.229 Menschen erreicht. Unsere Teams identifizierten neue Leprafälle, stellten Diagnosen, ermittelten Kontaktpersonen, unterstützten die Behandlung, bauten in den Gemeinden Kapazitäten für Freiwillige und Gesundheitspersonal auf, fanden und behandelten von Tuberkulose betroffene Menschen in gefährdeten Bevölkerungsgruppen, ergriffen Maßnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen und leisteten humanitäre Hilfe.
Dennoch gibt es vor allem in abgelegenen Gebieten nach wie vor erhebliche Hindernisse für eine schnelle Diagnose und Behandlung von Krankheiten wie Lepra und Tuberkulose. Stigmatisierung führt immer noch dazu, dass kranke Menschen isoliert werden und keine sofortige Hilfe erhalten. Angst und Fehlinformationen verursachen in einigen Gemeinden nach wie vor stilles Leid. Wir unterstützen daher weiterhin Betroffene sowie gefährdete Bevölkerungsgruppen durch vielfältige Aktivitäten.
In Uganda und Äthiopien erzielten wir durch gemeindegesteuerte Initiativen bedeutende Fortschritte bei der Unterstützung von Menschen, die von Lepra betroffen sind. Im Südsudan und in Tansania wurden marginalisierte Gemeinschaften durch Gesundheit, Advocacy und wirtschaftliche Inklusion gestärkt. Im Südsudan erhielten zudem Lepra- und TB-Betroffene Schulungen zu einkommensschaffenden Aktivitäten. Und in Tansania förderten wir unter anderem Menschen, die von Behinderungen betroffen sind und Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt.
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In Bukabwa, Tansania, waren geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen lange im Verborgenen geblieben. In dynamischen Sensibilisierungsveranstaltungen arbeiteten von uns unterstützte Teams daher mit interaktiven Diskussionen und Rollenspielen daran, Vorurteile abzubauen und Stereotypen zu hinterfragen.
Bei den Veranstaltungen berichteten Betroffene von Gewalt und Isolation, die sie still erduldet hatten. Aber nun, da sie über ihre Rechte Bescheid wussten, fanden sie den Mut, sich zu äußern. Und das löste einen tiefgreifenden Wandel aus:
Geschlechtsspezifische Gewalt wurde häufiger bei der Polizei gemeldet. Kinder mit Behinderungen, die zuvor versteckt worden waren, wurden in die Schule eingeschrieben. Gemeindevorsteher gingen gegen Gewalt vor und setzten sich für Inklusion ein. Und sie gründeten ein Dorfschutzteam, um Betroffene zu unterstützen. Das Dorf Bukabwa steht nun für Hoffnung und Wandel und beweist, dass der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden kann, wenn Bewusstsein auf Handeln trifft.
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