So auch in Syrien, wo die Herausforderungen ohnehin akut bleiben: Sechs Millionen Kinder, darunter auch Kinder mit Behinderungen, sind einem erhöhten Risiko von Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung und Ausbeutung ausgesetzt. Die Erdbeben 2023 haben zudem erhebliche Schäden an Gesundheitseinrichtungen verursacht. Sie arbeiten nun unter schwierigen Bedingungen, was sich auf ihre Kapazitäten, die WASH-Einrichtungen und die Zugänglichkeit, insbesondere für Personen mit Behinderungen, auswirkt. Ein Projekt, das die DAHW gemeinsam mit International Medical Corps (IMC) durchgeführt hat, hat sich dieser Herausforderungen angenommen und beispielsweise umfassende medizinische und psychosoziale Unterstützung in Familienzentren angeboten sowie Gesundheitseinrichtungen saniert. Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen, die Aktivitäten werden jedoch in einem Folgeprojekt ausgeweitet, das bereits läuft.
Auch in Pakistan sind die Auswirkungen einer weiter zurückliegenden Naturkatastrophe immer noch spürbar: Die Überschwemmungen 2022 hatten Ackerland und Viehbestände stark beeinträchtigt. Gemeinsam mit der Organisation WESS wurden die betroffenen Landwirte und Viehzüchter in der Region Belutschistan so unterstützt, dass sie sich dem Wiederaufbau widmen und ihren Lebensunterhalt wieder selbst erwirtschaften können.
In Afghanistan wiederum haben die Menschen mit einer vielschichtigen und komplexen humanitären Krise zu kämpfen, die auch und insbesondere die Ernährungslage beeinträchtigt. Insbesondere vulnerable Gruppen wie Frauen und Kinder sind von den Auswirkungen der instabilen Lage betroffen. Die DAHW und ihre Partnerorganisation Union Aid sind daher die bestehenden Herausforderungen im Bereich Ernährungssicherheit angegangen. Durch die Projektmaßnahmen werden Haushalte mit Kindern unter 5 Jahren, sowie schwangere und stillende Mütter, die unterernährt bzw. von Unterernährung bedroht sind, unterstützt. Das geschieht auf Gemeindeebene beispielsweise durch Sensibilisierung, die Verteilung von Lebensmittelkörben und psychosoziale Unterstützung.
Ein weiteres Projekt in Afghanistan richtete sich ebenfalls an die Frauen im Land: In Zusammenarbeit mit der Organisation ORDR wurden den Frauen Schulungen etwa im Bereich Buchführung oder Teppichweben angeboten. Zudem wurden Berufsbildungszentren eingerichtet. Das Projekt hat in den Gemeinden dazu beigetragen, das Haushaltseinkommen zu erhöhen und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken. Darüber hinaus spielten die Aktivitäten eine große Rolle bei der Förderung der sozialen Eingliederung und der Gleichstellung der Geschlechter. Durch gezielte Sensibilisierungsmaßnahmen trug die Initiative dazu bei, die Wahrnehmung der Rolle der Frau in der Wirtschaft zu verändern und förderte einen nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Wandel.
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