Auch 2024 waren wir deshalb aktiv in unseren Bündnissen und Kooperationen, beispielsweise in der Internationalen Vereinigung der Lepra-Organisationen ILEP. Ein Auszug aus weiteren Aktivitäten:
In der AG Kofinanzierung des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitärer Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) sind wir nicht nur im Austausch mit unseren Kolleg:innen anderer Organisationen, sondern suchen auch das Gespräch mit Engagement Global, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Parlamentarier:innen. Einen großen Erfolg stellten 2024 die neuen, verbesserten Richtlinien für den Fördertitel „Private Träger“ dar. Die AG Kofinanzierung hatte sich zuvor viele Jahre lang auf allen Ebenen des BMZ und später auch im Parlament und zuletzt im Bundesfinanzminierium für bessere Förderbedingungen eingesetzt. Des Weiteren sorgten die geplanten Haushaltskürzungen der Bundesregierung für Gesprächsstoff. Ebenso hatte der Bruch der Ampelkoalition Auswirkungen auf die Arbeit der Bündnispartner. Außerdem beschäftigte sich die Arbeitsgruppe mit Themen wie Herausforderungen im internationalen Zahlungsverkehr und der für Nichtregierungsorganisationen immer schwieriger werdende Zugang zu EU-Mitteln.
Im Rahmen der VENRO-AG Behinderung waren wir beim European Disability Summit in Berlin vertreten. Auch die Vorbereitungen für den Global Disability Summit und das Civil Society Forum 2025 nahmen viele Kapazitäten in Anspruch, dabei insbesondere die Vorbereitung der geplanten Amman-Berlin-Erklärung zur weltweiten Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die beim Global Disability Summit 2025 feierlich verabschiedet wurde. DAHW-Inklusionsexpertin Constanze Vettel besuchte zudem in ihrer Funktion als AG-Sprecherin das VENRO-Austauschtreffen zu Arbeitsformaten und der Verzahnung von Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe.
Das Bündnis Entwicklung Hilft (BEH), bestehend aus 11 erfahrenen humanitären Hilfsorganisationen, feierte im Jahr 2024 sein 20-jähriges Jubiliäum mit einem parlamentarischen Abend zur Zukunft der Humanitären Hilfe. Gleichzeitig gaben die Krisen im Sudan, dem Südsudan und der Ukraine weiterhin Anlass, Aufmerksamkeit dorthin zu lenken und Spenden über den Partner ARD sowie eigene Aufrufe einzuwerben. Dem Selbstverständnis des Bündnisses entsprechend blieb gleichwährend das Augenmerk auf jene Krisengebiete gerichtet, in denen die anvertrauten Spendenmitteln bereits eingesetzt wurden, wie beispielsweise Syrien.
Im Memento-Bündnis waren wir sowohl bei einem Fachgespräch zum Thema Zero Leprosy als auch bei der feierlichen Verleihung des Memento Preises in tragenden Rollen vertreten. So konnte die DAHW dazu beitragen, dass vernachlässigte Krankheiten und die gesundheitlichen Bedürfnisse benachteiligter Bevölkerungsgruppen auf die politische Agenda und in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit gerückt wurden.
Nicht zuletzt fanden im Rahmen der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ fünf Veranstaltungen, Vernissagen und Konzerte statt. Diese Initiative bietet die Möglichkeit, sich fachbezogen rund um das Thema Erben / Vererben auszutauschen. Für uns sind die Veranstaltungen Gelegenheiten, mit eingeladenen Spender:innen und Interessierten ins Gespräch zu kommen und sie für unsere Projekte zu begeistern.
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